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Säen mit Hoffnung

Beim traditionellen «Spirituellen Jahreseinstieg» trafen sich 26 Lehrpersonen im Garten des Hauses Sunnematt. Zu Beginn durften wir drei Frauen herzlich in unserem Kreis willkommen heissen, die neu im Kanton Zug unterrichten. Wir wünschen ihnen viele schöne Begegnungen und hoffen, dass sie sich bald in unserer Gemeinschaft wohl und angenommen fühlen.

Wie in einem Samen bereits alles für die fertige Blume angelegt ist, so bringen auch unsere Schülerinnen und Schüler ganz viel mit. Im Religionsunterricht vermitteln wir den Kindern und Jugendlichen Werte, Glaubensinhalte, Fragen und Geschichten. Die Wirkung unseres Unterrichts zeigt sich selten sofort. Vielmehr ist es wie das Gärtnern: Wir legen Samen in die Erde, bewässern sie, pflegen sie mit Geduld. Ob und wann sie aufgehen, sehen wir nicht immer selbst.

Manchmal wachsen diese Samen erst Jahre später, wenn die jungen Menschen selbstständig werden, eigene Entscheidungen treffen und die Werte, die wir vermittelt haben, wiedererkennen und leben können. Oder sie blühen ganz anders, als wir erwartet hätten – unerwartet, aber nicht weniger schön.

In einem kurzen spirituellen Impuls machten wir uns Gedanken über das Säen und Pflegen der Sämlinge. Wir baten Gott um seine Führung und seinen Segen für uns und unsere Arbeit. Nach gemeinsamem Singen und Beten wurden beim Apéro im Garten Erfahrungen ausgetauscht, neue Beziehungen geknüpft und alte gestärkt. Verbindungen sind wichtig – sie tragen zur Stärkung aller bei. Schön war, dass wir gemeinsam aufs neue Schuljahr anstossen konnten. Ein gelungener Anlass, den wir unter dem wunderbaren Lindenbaum bei angenehmen Temperaturen geniessen durften. Das Team der Fachstelle BKM hat sich gefreut, dass so viele gekommen sind.

Wir wünschen allen Religionslehrpersonen für das neue Schuljahr viel Freude, Erfolg und Erfüllung in den Schulzimmern – sowie spannende Begegnungen mit den Schülerinnen und Schülern.

Die ersten Samen, gesät beim Jahreseinstieg, spriessen schon.