
Alle zwei Jahre findet ein Austauschtreffen zum Thema Versöhnung statt. In diesem Jahr starteten wir mit dem Impuls zur „Friedensbrücke“. Christoph Stampfli, Schulsozialarbeiter aus Menzingen und erfahrener Experte im katholischen Bereich, stellte uns das gleichnamige Modell vor.
Das Modell bietet in vier klar strukturierten Stufen eine Methode, Schritt für Schritt aufeinander zuzugehen und Versöhnung zu üben. Es braucht Mut, sich auf diesen Weg einzulassen. Wichtig ist, dass die Regeln der Friedensbrücke konsequent angewendet werden.
Christoph Stampfli brachte drei Varianten der Friedensbrücke mit:
- Holzbrücke – modular aufgebaut, lässt sich aus einzelnen Teilen zusammensetzen.
- Folienpfad – ein laminierter Laufweg, über den man gemeinsam gehen kann.
- Knotenschnur – bei jedem erzielten Konsens geht jeder einen Knoten weiter, bis man sich in der Mitte der Schnur trifft.
Im Anschluss entfachte eine lebhafte Diskussion darüber, ob und wie die Friedensbrücke in den klassischen Versöhnungsweg integriert werden kann.
Im weiteren Verlauf des Treffens berichteten die Teilnehmenden von ihren eigenen Versöhnungswegen. Mit neuen Ideen und gestärkt durch den gegenseitigen Austausch gingen alle zurück an ihre Arbeit.

