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Rückblick auf die Vorstellung des Qualitätskonzepts im Pastoralraum Zug Lorze

Am Donnerstag, 7. November 2025, trafen sich die Religionslehrpersonen und katechetisch Tätigen des Pastoralraums Zug Lorze in Baar, um sich mit dem Qualitätskonzept unserer Fachstelle vertraut zu machen.
Im ersten, eher sachlich gehaltenen Teil der Veranstaltung wurden Hintergrund, Aufbau und Zielsetzung des Konzepts vorgestellt. Anschliessend sammelten die Teilnehmenden in Kleingruppen Ideen und Anregungen für zukünftige Weiterbildungsangebote der Fachstelle.

Das Qualitätskonzept

Im Zuge der Einführung des Lehrplans LeRUKa – Lehrplan für Religionsunterricht und Katechese entwickelte das Team der Fachstelle BKM bereits 2018 die Vision «2030 – Mündiges Christsein leben, um die Faszination des Christentums wachzuhalten» und übertrug sie auf die Praxis im Kanton Zug. 
Ein zentrales Ergebnis dieser Arbeit ist das Qualitätskonzept für Religionslehrpersonen und katechetisch Tätige, das 2022 erarbeitet wurde und seither als verbindliche Grundlage gilt.
Das Konzept basiert auf dem Leitbild Katechese im Kulturwandel sowie dem Professionsmodell COACTIV. Es legt die fachlichen und persönlichen Kompetenzen fest, die zur Stärkung und Weiterentwicklung von Religionsunterricht und Katechese beitragen. Ziel ist es, das professionelle Selbstverständnis der Lehrpersonen und Katechetinnen und Katecheten zu fördern und in der Praxis zu verankern.

Ideensammlung für Weiterbildungsangebote

Zur qualitativen Weiterentwicklung des Religionsunterrichts und der Katechese sieht das Qualitätskonzept verschiedene Austausch- und Weiterbildungsgefässe vor. Dazu gehören die Jahrestreffen, die Stufentreffen der einzelnen Zyklen sowie fachspezifische Weiterbildungen, die ab einem Anstellungsgrad von 20 % verpflichtend und im Pensum anrechenbar sind.
In einer sogenannten Murmelrunde sammelten die Teilnehmenden Ideen und Wünsche für jedes dieser Gefässe – ein lebendiger Austausch, der wertvolle Impulse für die zukünftige Planung lieferte.

Neues Angebot: «Hol-Kurse»

Zum Abschluss stellte Fachstellenleiterin Stefanie Meier das neue Angebot der BKM vor: die «Hol-Kurse». Diese Kurse können von den Pfarreien und Pastoralräumen individuell angefragt und auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten werden.
Auch zu diesem neuen Format wurden von den Anwesenden zahlreiche Vorschläge und Themenwünsche eingebracht.
Nach einem anregenden und ideenreichen Abend gingen die Teilnehmenden ermutigt und inspiriert auseinander – mit vielen neuen Impulsen für die qualitative Weiterentwicklung von Religionsunterricht und Katechese im Kanton Zug.