Fachstelle BKM Bildung-Katechese-Medien

Aus vielen Quellen schöpfen Ökumenische Herbstkonferenz / Jahreskonferenz

Gemeinsam unterwegs

An der ökumenischen Weiterbildung im November (Herbst- bzw. Jahreskonferenz) möchten wir innehalten und uns auf dem gemeinsamen Weg stärken.

Dafür schenken wir uns einen Tag, den wir verschiedenen Zugängen zur Spiritualität widmen. Jeder bzw. jede kann selbst wählen, welche Quelle er bzw. sie pflegen oder neu entdecken möchte. Wir haben verschiedene Ateliers im Programm mit der Möglichkeit, ein ganztägiges oder zwei halbtägige Ateliers zu besuchen. Wir starten gemeinsam in den Tag und schliessen auch gemeinsam ab.

Beschreibung der Ateliers

Atelier 1: Klangerlebnis (max. 15 Teilnehmende)

Referentin: Manuela Buchle-Brügger, Schüpfheim – Klangtherapeutin, Lehrerin, Katechetin

Im ersten Teil dieses Ateliers erfahren die Teilnehmenden (max. 15 Personen) Wissenswertes über Klangschalen und wie diese im Religionsunterricht eingesetzt werden können. Alle Klangschalenspiele und Rituale, die hier vorgestellt werden, sind im eigenen Unterricht einfach umsetzbar.

Im zweiten Teil darf ein Klangerlebnis im Liegen genossen werden. Umhüllt von sanften Klängen verschiedener obertonreicher Instrumente ist es einfach, den Alltag loszulassen und zu innerer Ruhe zu finden. Die Klangschwingungen von Monochord, Klangschalen, Gong, Trommel und Kristallinstrumenten durchströmen jede Zelle und versorgen Körper, Geist und Seele mit neuer Energie. Wichtig: Die Teilnehmenden bringen zum Liegen eine Unterlage, Kissen und Decke mit.

Atelier 2: Godly Play – Gott im Spiel (max. 15 Teilnehmende)

Referentin: Ella Schüsslbauer, Relimedia Zürich – Godly Play-Erzählerin, Medienmitarbeiterin bei Relimedia

Godly Play bietet in seinem Zusammenspiel von Raum, Zeit, Geschichte, Material und Erzählform viel Potenzial, um Spiritualität und Gottesbeziehung zu entdecken und zu stärken. Die Teilnehmenden lernen die wichtigsten Grundzüge von Godly Play anhand von «weihnachtstauglichen» Geschichten kennen, die sie gegebenenfalls zeitnah einsetzen können.

Atelier 3: Malen/Gestalten zu Spiritualität (max. 10 Teilnehmende)

Referentin: Esther Spillmann, Hagendorn

Seit vielen Jahren begleitet mich die Malerei. Das Malen ist für mich Ausdruck für alles, was mich bewegt. In der Kombination von Bewusstem und Unbewusstem findet sich durch die Malerei ein einzigartiger Ausdruck.

In diesem Workshop (max. 10 Teilnehmende) lassen wir innere Bilder entstehen und setzen diese bildlich um. Es entstehen einzigartige Werke – innere Bilder bekommen eine Form – einen Ausdruck. Wir malen mit Acryl auf Leinwände 40 / 40 cm. Mitbringen: Schürzen.

Atelier 4: Christus in der Kunst – und wie sieht mein Christusbild aus?

Referent: Urs-Beat Frei, Luzern – Spezialist für christliche Sakralkunst

1957 provozierte ein Christusbild von Ferdinand Gehr in der Kirche Bruder Klaus den sogenannten Oberwiler Bilderstreit. Dieses und ausgewählte Werke der Kunstgeschichte sowie aufschlussreiche, kurze Texte – auch eines Moslems (aus dem Buch «Ungläubiges Staunen») – bilden die Grundlage für eine Auseinandersetzung mit Christusdarstellungen. Dabei geht es um Argumente, die historisch fundiert sind, um Kriterien, die von ästhetischer Kompetenz zeugen, sowie um (Selbst-)Verständigung: um das Gottes- und Menschenbild, das jede Christusdarstellung ebenso wie jedes ästhetische Urteil letztlich zum Ausdruck bringt.

Atelier 5: Bibliolog (mind. 7 Teilnehmende)

Referentin: Ursula Schwegler, Luzern – röm.-kath. Theologin MTh, Masterarbeit zum Thema «Bibliolog im Gottesdienst»

Die interaktive Methode des Bibliologs ermöglicht ein Eintauchen in biblische Texte. Unter der Leitung der Bibliologin schlüpfen die (mind. 7) Teilnehmenden in Rollen des Textes, der dabei unverändert belassen wird. Die eigene Lebenserfahrung spiegelt sich im biblischen Text und umgekehrt; dadurch wird ein intensives Erleben möglich.                                                          

Atelier 6: Verschiedene Meditationsformen (max. 16 Teilnehmende)

Referentin: Noa Zenger, Lassalle-Haus, Bad Schönbrunn – ev. ref. Pfarrerin, Lehrerin für Exerzitien und Kontemplation.

Wie komme ich zu mehr innerer Ruhe? Wie finde ich einen spirituellen Weg, der für mich passt? Der Kurs führt zunächst hin zur einfachen Schweigemeditation im Atem, dem einfachen Dasein in Achtsamkeit. Dann werden bewährte, spirituelle Meditationswege angeschaut, in Übungen erfahren und miteinander verglichen: Exerzitien und Kontemplation – sie verkörpern zwei Haupt-Übungswege in der christlichen Spiritualitätsgeschichte; Zen und QiGong – sie bilden wichtige Brücken zu fernöstlichen Meditationstraditionen. Wie verbinden sich östliche und westliche Übungswege? Unterschiede, Gemeinsamkeiten?

 

2019-09-24T09:15:05+02:0017. September 2019|