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Vision 2030

Mit dem neuen Lehrplan für Religionsunterricht und Katechese (LeRUKa) ist eine wichtige Grundlage geschaffen, die Zukunft der religiösen Bildung breit zu gestalten. Bewährtes und notwendig Neues haben Platz und dürfen umgesetzt werden.

Im Zuge der Umsetzung des Lehrplans wurde die Vision 2030 entwickelt, die auf verschiedenen Säulen fusst:

  • Pastoraler Entwicklungsplan PEP
  • Leitbild Katechese
  • Lehrplan für Religionsunterricht und Katechese

«Mündiges Christsein leben, damit die Faszination des Christentums wach bleibt.»

Guido Estermann, Vision 2030

Wir wollen als Menschen Sinn und Humanität leben, trotz aller Entwicklungen, die Gefährdung bedeuten. Die Welt und wir haben Zukunft, und die wollen wir gestalten.

  • Ja, wir wollen für die Faszination des Christentums hierzulande einstehen.
  • Ja, wir wollen den Glauben an den befreienden Gott nicht aufgeben.
  • Ja, wir wollen Jesus Christus in uns gegenwärtig sein lassen.

Neue Rolle der katechetisch Tätigen

Katechetisch Tätige sollen sich aktiv in die Gestaltung der Pastoral einbringen, weil ihr Wirken die Zukunft der Kirche mitbestimmt. Die Katechese und der Religionsunterricht werden Teil einer gesamtpastoralen Entwicklung.

Mithilfe eines qualitativ hochstehenden Religionsunterrichts, der in Zukunft ökumenisch sein wird, soll Kindern und Jugendlichen fundiertes Glaubenswissen vermittelt werden. Mit differenzierten Angeboten in der nichtschulischen Katechese sollen Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf vielfältige Art das Christentum erleben und selbst leben dürfen. Denn damit gestalten wir die Welt und können Wärme und Zuneigung leben.

Sich für christliche Werte stark machen

Das Christentum ist nicht einfach etwas Naives und Gestriges, nein, es ist der Sinn des Lebens in der digitalen, ökonomisierten, globalisierten Welt. Es ist kein Gegensatz zu Wissen.

Die Kirche muss sich als eine Garantin christlicher Werte und christlicher Menschenbilder stark machen. Deshalb muss sie ihre eigenen Hausaufgaben machen, die Kritik zum Anlass nehmen, sich zu verändern. Sie darf sich nicht in Strukturdiskussionen verlieren und stagnieren. Dazu braucht es alle: Sie, du, wir – arbeiten wir an dieser Vision: ab jetzt.

Guido Estermann

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2019-03-27T08:04:29+02:0026. März 2019|
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